Tipps & Tricks - Wühlmäuse
Wühlmäuse sind nicht zu unterschätzende Schädlinge.

Was tun gegen Wühlmäuse im Garten?

Tipps zur erfolgreichen Bekämpfung der Schädlinge.

Die Wühlmaus

Die Wühlmaus ernährt sich fast nur von Wurzeln und Knollen.

 

Die Wühlmaus gehört zu den hartnäckigen Schädlingen im Garten. Sie ernährt sich fast nur von Wurzeln und Knollen.

Schutz

Mit feinem Maschendraht kann man sich vor Wühlmäusen schützen.
Obstbäumen und anderen Gehölzen kann man mit einem Drahtkorb vorbeugend sicheren Schutz bieten. Mit Maschendraht (Maschenweite ca. 15mm) wird ein Korb geformt, in den der Baum gepflanzt wird. An den Faltnähten muss der Draht sorgfältig verhakt werden. Ähnlich kann auch bei Zwiebeln oder Knollen verfahren werden. Im Fachandel gibt es aber auch spezielle Gittertöpfe oder Körbe, die Schutz vor Wühlmausfraß bieten.

Bekämpfung

Wenn es nicht mehr anders geht: Wühlmausfallen.Wühlmäuse haben ein weit verzweigtes Gangsystem im Garten, welches sie sorgfältig geschlossen halten. Jede Öffnung wühlen sie innerhalb einer Stunde wieder zu. Dies kann man sich bei der Bekämpfung zunütze machen, denn diese kann nur in so erkennbar bewohnten Gängen erfolgen. Dazu werden Wühlmausfallen in einen geraden Abschnitt des Ganges fest eingesetzt, der Gang wird wieder verschlossen. Wichtig ist es, die Falle nicht mit bloßen Händen anzufassen, weil Wühlmäuse sich vom menschlichen Geruch abschrecken lassen. Vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind auch Ködermittel geprüft und zugelassen, die von den Tieren besonders im Winter angenommen werden, wenn die Nahrungsquellen knapp sind. Die Wühlmaus hält keinen Winterschlaf; schädigt daher das ganze Jahr über. Ultraschallgeräte, das Eingraben von Flaschen und das Anflanzen von Kaiserkronen und Knoblauch haben sich hingegen als nicht sehr wirkungsvoll erwiesen.

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